Dies ist eine unverbindliche Übersetzung des slowakischen Originals. Im Falle von Abweichungen ist die slowakische Fassung maßgeblich. Slowakische Fassung anzeigen
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
WEBISION s.r.o.
Gültig ab: 16. Oktober 2026
1. Angaben zum Anbieter
Firma: WEBISION s.r.o.
Sitz und Postanschrift: Hlavná 53, 091 01 Stropkov, Slowakische Republik
Identifikationsnummer (IČO): 52 852 725
Steuer-Identifikationsnummer (DIČ): 2121157038
MwSt-Identifikationsnummer: Die Gesellschaft ist nicht mehrwertsteuerpflichtig
E-Mail: info@webision.sk
Telefon: +421 949 616 831
Website: https://www.webision.sk/
Bankverbindung: Prima banka Slovensko, a.s.
IBAN: SK40 5600 0000 0064 0569 4001
BIC/SWIFT: KOMASK2X
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird die Gesellschaft WEBISION s.r.o. nachfolgend als „Anbieter“ und die Person, die Dienstleistungen bestellt, als „Auftraggeber“ bezeichnet.
2. Geltungsbereich
2.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die Beziehungen zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber bei der Erbringung digitaler und damit zusammenhängender Dienstleistungen.
2.2. Die AGB gelten insbesondere für:
- die Erstellung, Änderung und Verwaltung von Websites,
- die Erstellung und den Betrieb von Online-Shops,
- die Programmierung und Entwicklung von Softwarelösungen,
- die Entwicklung und Anpassung von Webanwendungen, Modulen und Integrationen,
- Grafikarbeiten und die Erstellung digitaler Materialien,
- SEO, technische Optimierung und damit zusammenhängende Beratungsleistungen,
- die Migration von Websites und Daten,
- die Registrierung und Verwaltung von Domains,
- Webhosting, Wartung und technischen Support,
- weitere im Preisangebot oder in der Bestellung aufgeführte Dienstleistungen.
2.3. Den konkreten Leistungsumfang, den Preis, den Liefertermin und weitere besondere Bedingungen bestimmen das Preisangebot, die Bestellung, der Vertrag oder eine andere nachweisbare Vereinbarung zwischen den Parteien.
2.4. Weichen individuell vereinbarte Bedingungen von diesen AGB ab, haben die individuell vereinbarten Bedingungen Vorrang, soweit sie ausdrücklich von den AGB abweichen.
2.5. Ist der Auftraggeber Verbraucher, finden die Bestimmungen dieser AGB nur insoweit Anwendung, als sie mit den zwingenden Rechtsvorschriften zum Schutz der Verbraucher im Einklang stehen.
3. Bestellung und Vertragsschluss
3.1. Die Zusammenarbeit beginnt auf der Grundlage einer Anfrage, einer Beratung oder einer Bestellung des Auftraggebers.
3.2. Der Anbieter kann vor der Erstellung des Preisangebots um die Ergänzung von Informationen, technischen Anforderungen, Unterlagen oder Projektzielen bitten.
3.3. Das Preisangebot enthält je nach Art des Projekts insbesondere den Leistungsumfang, den Preis, den voraussichtlichen Liefertermin, die Anzahl der enthaltenen Korrekturschleifen und gegebenenfalls regelmäßige Gebühren.
3.4. Der Vertrag wird auf die zwischen den Parteien vereinbarte Weise geschlossen, insbesondere durch Bestätigung des Preisangebots, Annahme der Bestellung, Unterzeichnung des Vertrags oder elektronische Bestätigung der Bestellung.
3.5. Der Anbieter ist berechtigt, eine Bestellung abzulehnen, wenn er sie aus technischen, kapazitätsbedingten, sicherheitsbezogenen oder rechtlichen Gründen nicht ordnungsgemäß ausführen kann.
4. Preis und Zahlungsbedingungen
4.1. Der Preis der Dienstleistung wird individuell nach Umfang, Anspruch und gewünschtem Liefertermin bestimmt. Maßgeblich ist das genehmigte Preisangebot oder der Vertrag.
4.2. Der Anbieter ist nicht mehrwertsteuerpflichtig. Zum vereinbarten Preis wird daher keine Mehrwertsteuer hinzugerechnet, sofern sich die rechtliche und steuerliche Stellung des Anbieters nicht ändert.
4.3. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gilt bei maßgeschneiderten Aufträgen folgendes Zahlungsmodell:
- 50 % des vereinbarten Preises als Anzahlung vor Beginn der Arbeiten,
- 50 % nach Fertigstellung und vor der endgültigen Übergabe des Projekts.
4.4. Bei kleineren Aufträgen, regelmäßigen Dienstleistungen, Abonnements oder Projekten mit besonderem Zeitplan kann eine andere Zahlungsweise vereinbart werden.
4.5. Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist fällig. Sofern nichts anderes vereinbart ist, beträgt die Standardzahlungsfrist 7 Kalendertage.
4.6. Der Anbieter kann mit der Umsetzung erst nach Gutschrift der vereinbarten Anzahlung auf dem Konto beginnen, sofern eine Anzahlung verlangt wurde.
4.7. Kosten für Domains, Hosting, kostenpflichtige Lizenzen, externe Dienste, Werbebudgets und andere Positionen Dritter sind nur dann im Preis enthalten, wenn das Preisangebot dies ausdrücklich angibt.
4.8. Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter nach vorherigem Hinweis die Arbeiten oder die Erbringung der Dienstleistungen angemessen bis zur Zahlung des fälligen Betrags aussetzen. Die gesetzlichen Rechte der Parteien bleiben hiervon unberührt.
4.9. Verlangt der Auftraggeber Arbeiten, die über den Rahmen des genehmigten Angebots hinausgehen, informiert der Anbieter ihn vorab über den zusätzlichen Preis oder über die Art seiner Berechnung. Zusätzliche Arbeiten werden nach erfolgter Zustimmung ausgeführt.
5. Liefertermin und Mitwirkung
5.1. Der Liefertermin wird individuell im Preisangebot oder im Vertrag festgelegt.
5.2. Sofern nichts anderes vereinbart ist, beginnt die Umsetzungsfrist erst zu laufen, nachdem alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- Genehmigung des Projektumfangs,
- Zahlung der vereinbarten Anzahlung,
- Übermittlung der erforderlichen Unterlagen und Zugangsdaten,
- Erbringung der weiteren notwendigen Mitwirkung des Auftraggebers.
5.3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Umsetzung des Projekts erforderlichen richtigen und vollständigen Unterlagen, Texte, Fotografien, Logos, Zugänge und weiteren Informationen bereitzustellen.
5.4. Gerät der Auftraggeber mit der Übermittlung von Unterlagen, Entscheidungen, Anmerkungen oder Genehmigungen in Verzug, verschiebt sich der Liefertermin angemessen um die Dauer des Verzugs und um die Zeit, die für die erneute Planung der Arbeiten erforderlich ist.
5.5. Der Anbieter informiert den Auftraggeber über Umstände, die den vereinbarten Termin wesentlich beeinflussen können.
5.6. Ist keine feste Frist ausdrücklich vereinbart, stellt ein Richttermin keine Gewähr für die Lieferung an einem bestimmten Tag dar.
6. Leistungsumfang und Korrekturschleifen
6.1. Der Anbieter führt die Arbeiten in dem im Preisangebot oder im Vertrag genehmigten Umfang aus.
6.2. Sofern das Preisangebot nichts anderes bestimmt, umfasst der Projektpreis zwei Korrekturschleifen nach Vorlage des Entwurfs oder der funktionsfähigen Version des Projekts.
6.3. Eine Korrekturschleife besteht aus einer zusammenfassenden Liste von Anmerkungen, die der Auftraggeber zur vorgelegten Version übermittelt.
6.4. Änderungen im Rahmen der enthaltenen Korrekturschleifen müssen sich innerhalb der Grenzen der ursprünglich vereinbarten Aufgabenstellung bewegen. Eine Änderung des Konzepts, zusätzliche Funktionen, neue Seiten, weitere Sprachversionen, eine umfangreiche Überarbeitung eines bereits genehmigten Entwurfs oder eine Änderung der technischen Lösung können als Arbeiten über den Angebotsumfang hinaus gelten.
6.5. Arbeiten über den vereinbarten Umfang hinaus werden nach einem gesonderten Preisangebot oder dem vereinbarten Stundensatz berechnet.
6.6. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Anmerkungen und Genehmigungen innerhalb einer angemessenen Frist zu erteilen. Bleibt über längere Zeit eine Rückmeldung aus, kann dies zu einer Unterbrechung der Umsetzung und zu einer Verschiebung des Termins führen.
6.7. Durch die Genehmigung einer bestimmten Projektphase bestätigt der Auftraggeber, dass er Gelegenheit hatte, den Entwurf zu prüfen. Die Rechte aus verdeckten Mängeln sowie die zwingenden Rechte des Verbrauchers bleiben hiervon unberührt.
7. Übergabe und Übernahme des Projekts
7.1. Das Projekt wird auf die im Angebot vereinbarte Weise übergeben, zum Beispiel durch Freischaltung der Website, Übergabe von Dateien, Gewährung eines Administratorzugangs oder Bereitstellung in der Produktivumgebung.
7.2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Projekt nach der Übergabe zu prüfen und festgestellte Mängel unverzüglich mitzuteilen.
7.3. Stellt der Auftraggeber fest, dass das übergebene Projekt nicht der vereinbarten Aufgabenstellung entspricht, teilt er dem Anbieter die konkreten Mängel einschließlich der Möglichkeit, sie zu reproduzieren, mit.
7.4. Die Übernahme des Projekts oder seine Inbetriebnahme bedeutet keinen Verzicht auf die Rechte aus verdeckten Mängeln oder auf andere Rechte, die dem Auftraggeber gesetzlich zustehen.
7.5. Verlangt der Auftraggeber nach der Übergabe neue Funktionen oder Änderungen der Aufgabenstellung, werden diese Arbeiten gesondert beurteilt.
8. Urheberrechte und Lizenz
8.1. Bei der Erstellung von Websites, Grafiken, Software und weiteren Arbeitsergebnissen können urheberrechtlich geschützte Werke oder andere Gegenstände des geistigen Eigentums entstehen.
8.2. Der Umfang der Befugnisse des Auftraggebers an den einzelnen Arbeitsergebnissen richtet sich nach dem Vertrag, dem Preisangebot, einer gesonderten Lizenzvereinbarung und den einschlägigen Rechtsvorschriften.
8.3. Sofern nichts anderes vereinbart ist, erwirbt der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Preises das Recht, die endgültig übergebenen Arbeitsergebnisse zum vereinbarten Zweck zu nutzen. Ist für die Nutzung eines Arbeitsergebnisses eine Lizenz oder eine andere Berechtigung erforderlich, beschafft oder gewährt der Anbieter nur diejenigen Berechtigungen, die er nach dem Gesetz und den Lizenzbedingungen erteilen darf.
8.4. Soll der Auftraggeber eine ausschließliche Lizenz, das Recht zur Bearbeitung des Quellcodes, das Recht zum Weiterverkauf oder sonstige erweiterte Berechtigungen erhalten, müssen diese Rechte ausdrücklich vereinbart werden.
8.5. Bis zur Übergabe des Projekts und zur vollständigen Bezahlung des Preises ist der Auftraggeber nicht berechtigt, nicht bezahlte Arbeitsergebnisse über den Rahmen des ihm bereits entstandenen Rechtstitels hinaus zu nutzen.
8.6. Bestandteil des Projekts können Werkzeuge, Bibliotheken, Frameworks, Vorlagen, Plugins, Schriftarten, Fotografien, Grafikelemente und weitere Komponenten Dritter sein. Ihre Nutzung richtet sich nach den jeweiligen Lizenzen und Bedingungen der Lizenzgeber.
8.7. Der Anbieter behält die Rechte an seinen eigenen allgemein verwendbaren Werkzeugen, Bibliotheken, Verfahren, Modulen und seinem Know-how, die er unabhängig vom konkreten Projekt geschaffen hat oder die nicht Gegenstand einer ausdrücklichen Übertragung oder Lizenz sind.
8.8. Die Übergabe von Quellcode, Entwicklungsdateien, internen Werkzeugen oder bearbeitbaren Unterlagen ist nur dann Bestandteil der Lieferung, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
8.9. Die Verwendung des Projekts in Referenzen oder im Portfolio des Anbieters erfolgt nur in dem Umfang, der durch die Vereinbarung der Parteien und die einschlägigen Rechtsvorschriften gestattet ist. Ist eine besondere Erlaubnis erforderlich, holt der Anbieter sie ein.
9. Hosting, Domains und Dienste Dritter
9.1. Hosting, Domainregistrierung, E-Mail-Postfächer, SSL-Zertifikate, kostenpflichtige Plugins, APIs und weitere Dienste Dritter sind nur dann Bestandteil der Lieferung, wenn sie im Preisangebot oder in einer gesonderten Vereinbarung aufgeführt sind.
9.2. Sorgt der Anbieter für Hosting oder die Verwaltung einer Domain, bestimmen das jeweilige Angebot oder der jeweilige Vertrag die konkreten Parameter, den Preis, die Dauer der Leistungserbringung und die Verlängerungsbedingungen.
9.3. Die Domain soll nach Möglichkeit auf den Auftraggeber als Inhaber registriert werden. Wird sie aus technischen oder organisatorischen Gründen über den Anbieter verwaltet, werden die Bedingungen für Zugang, Übertragung und Verwaltung gesondert vereinbart.
9.4. Der Anbieter kann die ununterbrochene Verfügbarkeit von Diensten nicht gewährleisten, deren Betrieb von externen Dienstleistern, Netzen, Registrierstellen oder einer Cloud-Infrastruktur abhängt. Im Fall eines Ausfalls wird er sich im Rahmen des vereinbarten Supports um eine angemessene Mitwirkung bei der Wiederherstellung des Dienstes bemühen.
9.5. Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden regelmäßige Gebühren für Hosting, Domains, Lizenzen und externe Dienste gesondert berechnet.
9.6. Die Beendigung des Hostings oder der Domainverwaltung hat nicht automatisch die Übertragung sämtlicher Lizenzen Dritter oder die Übergabe von Komponenten zur Folge, hinsichtlich derer der Anbieter nicht berechtigt ist, weitere Berechtigungen einzuräumen.
10. Garantie, Mängel und technischer Support
10.1. Der Anbieter steht dafür ein, dass das gelieferte Werk oder die erbrachte Dienstleistung dem vereinbarten Umfang und den vereinbarten Eigenschaften im Einklang mit den einschlägigen Rechtsvorschriften entspricht.
10.2. Ist dies im Preisangebot vereinbart, gewährt der Anbieter für die von ihm selbst gelieferten und rechtmäßig anpassbaren Teile des Projekts eine vertragliche Garantie- oder Serviceunterstützung in dem im Angebot angegebenen Umfang und für die dort angegebene Dauer.
10.3. Sofern das Preisangebot nichts anderes bestimmt, gewährt der Anbieter für die Beseitigung reproduzierbarer Fehler, die durch seine eigene Umsetzung verursacht wurden, eine Frist von 30 Tagen ab Übergabe des Projekts. Diese Bestimmung schränkt weder die gesetzliche Haftung für Mängel noch die Rechte des Verbrauchers ein.
10.4. Als Mängel gelten insbesondere nicht: Anforderungen an neue Funktionen, Änderungen der Aufgabenstellung, Designänderungen nach der Genehmigung, Fehler, die durch einen unbefugten Eingriff einer dritten Person, eine fehlerhafte Konfiguration auf Seiten des Auftraggebers oder Änderungen externer Dienste verursacht werden, sofern der Anbieter hierfür nach dem Gesetz oder der Vereinbarung nicht haftet.
10.5. Der Auftraggeber ist verpflichtet, einen Mangel unverzüglich nach dessen Feststellung mitzuteilen und die zu seiner Prüfung erforderlichen Informationen bereitzustellen.
10.6. Technischer Support, regelmäßige Wartung, Aktualisierungen, Sicherheitsmonitoring und Weiterentwicklung des Projekts sind im einmaligen Preis nicht automatisch enthalten, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart sind.
10.7. Bei der Behebung eines Mangels kann der Anbieter einen vorübergehenden Zugang zur Administration, eine Testumgebung oder eine weitere angemessene Mitwirkung verlangen.
11. Reklamationen und Geltendmachung von Rechten aus Mängeln
11.1. Eine Reklamation oder die Mitteilung eines Mangels kann der Auftraggeber per E-Mail an info@webision.sk oder schriftlich an die Anschrift des Sitzes des Anbieters senden.
11.2. Die Mitteilung sollte die Angaben zur Identifikation des Auftraggebers und des Projekts, eine Beschreibung des Mangels, den Zeitpunkt seines Auftretens und nach Möglichkeit einen Screenshot oder die zur Reproduktion erforderlichen Schritte enthalten.
11.3. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Reklamation und prüft je nach Art der Sache, ob sie berechtigt ist. Sind ergänzende Informationen erforderlich, fordert er diese vom Auftraggeber an.
11.4. Bei einer berechtigten Reklamation schlägt der Anbieter eine angemessene Art der Abhilfe im Einklang mit dem Vertrag und den geltenden Rechtsvorschriften vor.
11.5. Ist der Auftraggeber Verbraucher, richten sich die Bearbeitung der Reklamation und die Geltendmachung seiner Rechte nach besonderen gesetzlichen Regeln. Diese AGB verkürzen die gesetzlichen Fristen nicht und schränken die Rechte des Verbrauchers nicht ein.
11.6. Eine Reklamation berechtigt den Auftraggeber nicht, sämtliche Zahlungen ohne Rücksicht auf die Art des Mangels und die einschlägigen Rechtsvorschriften zurückzuhalten.
12. Pflichten des Auftraggebers und Inhalt der Website
12.1. Der Auftraggeber haftet für die Richtigkeit, Aktualität und Rechtmäßigkeit der Unterlagen, Daten, Texte, Fotografien, Logos, Datenbanken und sonstigen Inhalte, die er zur Verarbeitung oder Veröffentlichung bereitstellt.
12.2. Der Auftraggeber erklärt, dass er über die erforderlichen Rechte oder Einwilligungen zur Verwendung der bereitgestellten Materialien verfügt.
12.3. Der Auftraggeber haftet für den Inhalt seiner Website, seines Online-Shops und seiner geschäftlichen Kommunikation, einschließlich der Richtigkeit von Preisen, Geschäftsbedingungen, Produktinformationen, Reklamationsregeln und gesetzlich vorgeschriebenen Informationen, sofern deren Erstellung nicht gesondert vereinbart wurde.
12.4. Bereitet der Anbieter Texte, Rechtsdokumente oder Inhalte mithilfe automatisierter oder generativer Werkzeuge vor, ist der Auftraggeber verpflichtet, die Ergebnisse vor der Verwendung zu prüfen und zu genehmigen. Automatisch erstellte Inhalte stellen ohne gesonderte Vereinbarung weder Rechts-, noch Steuer-, noch Fachberatung dar.
12.5. Der Auftraggeber darf die gelieferten Lösungen nicht für rechtswidrige Tätigkeiten, zur Verbreitung von Schadcode, zur Verletzung von Rechten Dritter oder für sonstiges rechtswidriges Handeln verwenden.
13. Haftung für Schäden
13.1. Jede Partei haftet für ihre Pflichten in dem Umfang, der sich aus dem Vertrag und den geltenden Rechtsvorschriften ergibt.
13.2. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen des Auftraggebers, Eingriffe Dritter, die Nichtverfügbarkeit externer Dienste oder Umstände verursacht werden, auf die er nicht angemessen Einfluss nehmen konnte, sofern er für den betreffenden Schaden nicht nach dem Gesetz haftet.
13.3. Der Anbieter gewährleistet kein bestimmtes Geschäftsergebnis, keine Umsatzhöhe, keine Besucherzahl, keine Platzierung in Suchmaschinen und keinen Erfolg von Werbekampagnen, sofern ein solches Ergebnis nicht ausdrücklich und wirksam vereinbart wurde.
13.4. Keine Bestimmung dieser AGB schließt die Haftung in dem Umfang aus oder beschränkt sie, in dem dies nach den Rechtsvorschriften verboten ist, noch die Rechte des Verbrauchers.
14. Unterbrechung und Beendigung der Zusammenarbeit
14.1. Der Vertrag kann durch Vereinbarung der Parteien oder auf andere im Vertrag oder in den einschlägigen Rechtsvorschriften bestimmte Weise beendet werden.
14.2. Verlangt der Auftraggeber nach Beginn der Arbeiten deren Einstellung, rechnen die Parteien die bereits ausgeführten Arbeiten, genehmigten Kosten und weitere Ansprüche im Einklang mit dem Vertrag und dem Gesetz ab.
14.3. Der Anbieter kann nach einem Hinweis die Umsetzung angemessen aussetzen, wenn der Auftraggeber die notwendige Mitwirkung nicht leistet, fällige Rechnungen nicht begleicht oder eine rechtswidrige Leistung verlangt.
14.4. Bei regelmäßigen Dienstleistungen, Hosting oder Abonnements richten sich die Kündigungsfrist, die Art der Kündigung und die Verlängerungsbedingungen nach dem konkreten Vertrag oder der konkreten Bestellung. Ist der Auftraggeber Verbraucher, finden auch die einschlägigen gesetzlichen Regeln Anwendung.
14.5. Nach Beendigung der Zusammenarbeit einigen sich die Parteien über die Regelung der Zugänge, Daten, Dateien und Lizenzen, die nach dem Vertrag und den Rechtsvorschriften übergeben werden können.
15. Widerruf des Vertrags durch den Verbraucher
15.1. Ist der Auftraggeber Verbraucher und wurde der Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb der Geschäftsräume des Anbieters geschlossen, kann er das Recht haben, den Vertrag innerhalb der gesetzlichen Frist und unter den gesetzlichen Voraussetzungen zu widerrufen.
15.2. Die Frist, die Voraussetzungen und die Ausnahmen vom Widerrufsrecht richten sich nach der Art des Vertrags und den aktuell geltenden Rechtsvorschriften.
15.3. Verlangt der Verbraucher den Beginn der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist, belehrt ihn der Anbieter zuvor über die gesetzlichen Folgen und holt die erforderlichen ausdrücklichen Zustimmungen oder Bestätigungen ein.
15.4. Allein der Beginn der Erstellung einer Website oder eines digitalen Arbeitsergebnisses bedeutet nicht automatisch den Verlust des Rechts des Verbrauchers, den Vertrag zu widerrufen. Ein etwaiger Verlust oder eine etwaige Einschränkung dieses Rechts richtet sich nach der konkreten gesetzlichen Regelung und danach, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
15.5. Ist das Widerrufsrecht anwendbar, kann der Verbraucher die Mitteilung an info@webision.sk oder an die Postanschrift des Anbieters senden. Es wird empfohlen, den Vertrag oder die Bestellung zu bezeichnen.
16. Schutz personenbezogener Daten
16.1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften über den Schutz personenbezogener Daten.
16.2. Ausführliche Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten, die Zwecke, die Rechtsgrundlagen, die Speicherdauer und die Rechte der betroffenen Personen sind in dem gesonderten Dokument „Datenschutz“ enthalten, das auf der Website des Anbieters veröffentlicht ist.
16.3. Verarbeitet der Anbieter bei der Erbringung der Dienstleistungen personenbezogene Daten im Namen des Auftraggebers, schließen die Parteien den entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag oder eine andere erforderliche Vereinbarung ab, sofern dies die Rechtsvorschriften verlangen.
17. Alternative Streitbeilegung und Verbraucherrechte
17.1. Die Parteien werden sich bemühen, Streitigkeiten vorrangig durch gegenseitige Kommunikation und Einigung beizulegen.
17.2. Ist der Auftraggeber Verbraucher und lässt sich ein Streit nicht unmittelbar beilegen, kann er die gesetzlichen Möglichkeiten der alternativen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten bei der zuständigen Stelle nach den geltenden Rechtsvorschriften nutzen.
17.3. Informationen über die zuständige Stelle für alternative Streitbeilegung und das aktuelle Verfahren zur Antragstellung werden im Einklang mit den gesetzlichen Informationspflichten zugänglich gemacht.
17.4. Das Recht der Parteien, sich an das zuständige Gericht zu wenden, bleibt hiervon unberührt.
18. Schlussbestimmungen
18.1. Diese AGB werden im Einklang mit der Rechtsordnung der Slowakischen Republik ausgelegt.
18.2. Wird eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchsetzbar, berührt dies nicht automatisch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen, sofern sich aus den Rechtsvorschriften nichts anderes ergibt.
18.3. Der Anbieter kann die AGB aktualisieren. Für einen konkreten, bereits geschlossenen Vertrag gilt die Fassung der AGB, die Vertragsbestandteil geworden ist, sofern die Rechtsvorschriften oder eine Vereinbarung der Parteien nichts anderes bestimmen.
18.4. Die aktuelle Fassung der AGB ist auf der Website https://www.webision.sk/ veröffentlicht.
18.5. Diese AGB treten am 16. Oktober 2026 in Kraft.
WEBISION s.r.o.
Hlavná 53, 091 01 Stropkov
info@webision.sk | +421 949 616 831
https://www.webision.sk/
Anlage 1 – Besondere Bedingungen des Dienstes Oltamio
Diese Anlage ist Bestandteil der AGB und gilt für Bestellungen, die auf der Website oltamio.com aufgegeben werden (eine nach einer ausgewählten Vorlage erstellte Website zum Festpreis). Als besondere Vereinbarung der Parteien hat sie beim Dienst Oltamio Vorrang vor den allgemeinen Bestimmungen der AGB (Punkt 2.4).
1. Gegenstand. Der Dienst besteht in der Erstellung einer Website nach der vom Auftraggeber gewählten Vorlage, in dem Umfang und mit den Angaben, die der Auftraggeber in der Bestellung festgelegt hat (Auswahl der Positionen und Projektbeschreibung).
2. Vorschauen. Die Demo-Vorschauen dienen dazu, das Aussehen und die Funktionen der Vorlage vorzustellen. Texte, Bilder und Daten in den Vorschauen sind illustrativ. Die endgültige Website wird gemäß der Projektbeschreibung des Auftraggebers erstellt.
3. Preis. Der Preis ist der in der Bestellung zum Zeitpunkt ihres Absendens mit „Gesamt“ bezeichnete Betrag. Ihn berechnet der Server des Anbieters anhand der in diesem Zeitpunkt gültigen Preisliste, und der Auftraggeber sieht ihn vor dem Absenden. Eine Änderung der Preisliste betrifft eine bereits abgesendete Bestellung nicht. Der Preis ändert sich nur dann, wenn sich der Umfang ändert (Punkte 6.4 und 6.5 der AGB). Preise werden in Euro angegeben und gelten in Euro; in den Vorschauen angezeigte Umrechnungen in andere Währungen sind nur Richtwerte und stellen nicht den Preis dar. Der Anbieter ist nicht mehrwertsteuerpflichtig (Punkt 4.2 der AGB).
4. Vertragsschluss. Mit dem Absenden der Bestellung schlägt der Auftraggeber den Abschluss des Vertrags vor. Der Vertrag kommt durch die Bestätigung der Bestellung per E-Mail durch den Anbieter zustande (Punkte 3.4 und 3.5 der AGB). Vor dem Absenden wird der Auftraggeber deutlich darauf hingewiesen, dass die Bestellung zur Zahlung verpflichtet.
5. Zahlung. Sofern in der Bestellbestätigung nichts anderes vereinbart ist, wird gemäß Punkt 4.3 der AGB gezahlt: 50 % des Preises per Anzahlungsrechnung vor Beginn der Arbeiten und 50 % nach Fertigstellung vor der endgültigen Übergabe. Die Zahlungsfrist bestimmt Punkt 4.5 der AGB. Der Anbieter beginnt mit den Arbeiten nach Gutschrift der Anzahlung (Punkt 4.6 der AGB).
6. Änderungen und Mängel. Der Preis umfasst zwei Korrekturschleifen (Punkt 6.2 der AGB). Für reproduzierbare Fehler, die durch die eigene Umsetzung verursacht wurden, gilt eine Frist von 30 Tagen ab Übergabe (Punkt 10.3 der AGB), unbeschadet der gesetzlichen Rechte des Auftraggebers.
7. Hosting und Domains. Hosting, Domain, E-Mail-Postfächer, Lizenzen und Dienste Dritter sind nicht im Preis enthalten, solange sie nicht in der Bestellung oder in deren Bestätigung aufgeführt sind (Punkte 4.7 und 9.1 der AGB).
8. Rechte am Werk. Die Vorlage einschließlich ihres Codes und ihrer Grafik ist ein Werk des Anbieters. Der Auftraggeber erwirbt nach vollständiger Bezahlung des Preises das Recht, die übergebene Website zum vereinbarten Zweck zu nutzen (Punkt 8.3 der AGB). Eine ausschließliche Lizenz und die Übergabe des Quellcodes sind nur dann Bestandteil der Lieferung, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden (Punkte 8.4 und 8.8 der AGB).
9. Verbraucher. Informationen über das Recht des Verbrauchers, den Vertrag zu widerrufen, über Reklamationen und über die alternative Streitbeilegung sind auf der Seite Verbraucherinformationen abrufbar.